Netzwerk für Tabakentwöhnung

Eine Initiative des Institutes für Tabakentwöhnung und Raucherberatung Havelhöhe (IfTR)

Das ABZrauchfrei Havelhöhe ist ein Bündnis zur Therapie der Tabaksucht der Region Berlin am Lungenkrebszentrum Havelhöhe, in Zusammenarbeit mit: 

  • Ärzten und Suchttherapeuten
  • Pharmazeutischer Industrie, Gesundheitsorganisationen (Krankenkassen),
  • Medien und öffentlichen Einrichtungen (Apotheken, Krankenhäuser, Verbände)

Ziele von ABZrauchfrei

Die Ziele von ABZrauchfrei sind: 1. eine therapeutisch effektive, 2. finanziell verlockende und 3. logistisch wirksame Tabakentwöhnung zur Förderung der Gesundheit und Vermeidung von tabakassoziierten Erkrankungen.

Ziel 1: Die Organisation (Durchführung, Qualitätsüberprüfung und Leitung) ABZrauchfrei obliegt dem Institut für Tabakentwöhnung und Raucherbratung Havelhöhe. Es ist für das Ziel 1 verantwortlich. Die Therapien und Veranstaltungen werden nur von qualifizierten Mitarbeitern durchgeführt, die die Qualitätsstandards des IfTR erfüllen. Für die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation arbeitet das IfTR mit dem FIH (Forschungsinstitut Havelhöhe) zusammen. Für die Aktionen der Primärprävention arbeitet das Institut mit der Initiative Schüler in der Klinik des Tumorzentrum Berlin zusammen.

Ziel 2: Eine therapeutisch effektive Tabakentwöhnung kostet in Deutschland heute ca. 300,- – 500,- Euro. Aus der Erfahrung am IfTR der letzten 10 Jahre ist deutlich, dass die spezifische Situation von suchtabhängigen Rauchern diese Kosten nicht alleine tragen, sondern ab 100, - Euro für einen Tabakentwöhnungskrus die Verlockung sich bei der Tabakentwöhnung im Rahmen einer Therapie helfen zu lassen, sehr stark abnimmt. Um größere Bevölkerungsanteile für eine Teilnahme an Tabakentwöhnungskursen zu gewinnen, ist es erforderlich, für eine auskömmliche Finanzierung durch externe Geldgeber zu sorgen.

Zu erwarten ist bei guter Entwicklung des Konzeptes in den nächsten 3 Jahren eine jährliche Teilnehmerzahl von 100 bis maximal 500 Teilnehmern zur Tabakentwöhnung. Damit ergibt sich ein Finanzbedarf von 20.000,- bis maximal 100.000,- Euro pro Jahr. Mit diesem Budget kann gemäß den heute bekannten Daten wesentliche regionale Krankheitsprävention geleistet werden. Zudem entsteht ein öffentlichkeitswirksames Instrument zur Bekämpfung der in Berlin noch stark verbreiteten suchtabhängigen Raucher.

Hierfür soll ein Finanzbudget erstellt werden, welches abhängig von durchgeführten Therapieeinheiten bezuschusst wird. Ein Finanzzuschuss wird demzufolge erst dann abgerufen, wenn die Therapien auch wirklich durchgeführt worden sind.

Bei der Teilnahme von z. B. 5 – 10 Teilnehmern der pharmazeutischen Industrie der beliefe sich das jährliche Fördervolumen auf circa 5 % bzw. 10 % des Betrages. Angefragt hierfür werden alle Firmen, die durch die Tätigkeit des Lungenkrebszentrums Havelhöhe relevante Umsätze haben: FA AstraZeneca, FA La Roche, FA Lilly, Fa Sanofi Arventis, FA Merck, FA, Novartis, Fa Pierre Fabre Pharma, FA cell pharm, FA medac, Gry-Pharma, FA Weleda, FA Abnoba viscum, u.v.a.m.

Weitere Präventionsmaßnahmen (z.B. Primärprävention für Schüler) und eine wissenschaftliche Bearbeitung sowie die logistisch effektivere Präsenz in einer Region erfordern weitere finanzielle Ressourcen, für die eine transparente Struktur geschaffen werden muss.

Ziel 3: Die Widerstände eine Suchtkrankheit zu erkennen und auch behandeln zu lassen, sowie die gesellschaftliche Haltung bezüglich der Tabaksucht, erfordert eine breite Unterstützung für Betroffene (d.h. ca. 20 % der Bevölkerung), sie zu ermutigen sich der eigenen Erkrankung zu stellen und eine Behandlung durchzuführen. 

Hierzu werden insbesondere die Medien und Einrichtungen der öffentlichen Hand der Umgebung mit eingebunden und um kostenfreie Informationsverbreitung gebeten.

Gemeinsame Internetpräsenz und Außendarstellung

Auf der Internetseite des IfTR und des Lungenkrebszentrums Havelhöhe werden alle Teilnehmer des ABZrauchfrei veröffentlicht. Weitere Veröffentlichungen sind auf den jeweiligen Publikationsorganen der Aktionsteilnehmer möglich. Jede Außendarstellung wird mit Verweis auf die Internetseite – und die dort vermerkten Mitglieder der Aktionsbündnisses - versehen.

Gemeinnützigkeit

Die Tabakpräventionsarbeit findet im rechtlichen Trägerverhältnis des Gemeinnützigen Vereins zur Förderung und Entwicklung anthroposophisch erweiterter Heilkunst e.V. Berlin statt . Es werden keine wirtschaftlichen Gewinne durch die Tätigkeit erzielt.

Teilnahme

Für Mitarbeiter der Therapien wird die Teilnamequalifikation durch das IfTR geregelt. Die Bündnisteilnahme an der Finanzierung des Projektes ist ab einer Zusage von 1000,- Euro/Jahr möglich. Die Teilnahme durch mediale Veröffentlichung des Projektes erfordert eine Jahreszusage für die Unterstützung.

Bündnispartner / Sponsoren 2011:

Firma MSD SHARP & DOHME GMBH, www.msd.de